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Augen auf beim Helmkauf

Einen Helm sollte man auf keinen Fall ohne Anprobe kaufen, denn ein zu großer Helm dämpft Stöße schlechter und kann im Falle eines Sturzes mitunter sogar vom Kopf rutschen. Ein zu kleiner Helm hingegen kann bei längerem Gebrauch zu Kopfschmerzen führen.

Die ungefähre Helmgröße ermittelt man, indem man den Kopfumfang an der stärksten Stelle über den Ohren misst. Aus den gemessenen Zentimetern ermittelt man die Helmgröße: in der Regel gelten folgende Zuordnungen:

52/53cm > X-Small
54/55cm > Small
56/57cm > Medium
58/59cm > Large
60/61cm > X-Large
62/63cm > XX-Large

 

Danach sollte die Größe noch mit folgenden Tests überprüft werden:

  • Helm aufsetzen und Kinnriemen schließen und passend einstellen
  • Kopf kräftig schütteln, der Helm sollte nicht merklich hin und her rutschen.
  • Passen zwei Finger zwischen Helm und Kopf, ist der Helm mit Sicherheit zu groß
  • Der Helm darf sich seitlich nicht stark wegdrehen lassen.
  • Fährt man ein sportliches Motorrad, sollte man beim Helmkauf auch die Sitzhaltung einmal nachstellen – die Helmkante soll nicht störend im Blickfeld liegen

Zur Pflege des Helmes sei gesagt, dass die klassische Reinigung – also mit Wasser und Seife – noch immer die beste ist. Es gibt jedoch auch jede Menge Helferlein (auch für Visier und Innenausstattung), die das Reinigen erleichtern. Vorsicht ist allerdings geboten bei zu aggressiven Mitteln – die können die Beschichtung angreifen.

Clevere kaufen sich am besten gleich einen Helm mit herausnehmbarem Futter, das auch waschbar ist. Der Helm sollte idealer weise in einem Helm-Sack aufbewahrt und transportiert werden. So vermeidet man viele Kratzer und Beschädigungen, wenn er mal nicht auf dem Kopf getragen wird.

Bei normaler Verwendung des Helmes – also ohne Sturz und andere Einwirkungen – ist nach ca. 5 Jahren ein Helmtausch sehr empfehlenswert. Nach einem Sturz (kann auch schon ein Sturz aus geringer Höhe – z.B. von einem Sessel sein) – sollte der Helm unverzüglich ersetzt werden, da die Schutzwirkung vermindert wird.

Die heutigen Helmschalen altern zwar nicht mehr so schnell wie früher – aber thermoplastische Helme können z.B. sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagieren, was zum Resultat hat, dass die Schale dadurch ziemlich spröde wird.

Vorsicht mit Lackierungen: Thermoplastische Helme reagieren sehr empfindlich auf Lösungsmittel, es dürfen nur duroplastische Helme lackiert werden.

Am besten lässt Du Dich von einem unserer Mitarbeiter ausführlich beim Helmkauf beraten. So ist dafür gesorgt, dass Du auch lange und viel Spaß mit dem gekauften Helm hast.